Rothenburg ot Rothenburg ob der Tauber

Sehenswürdigkeiten mit Stadtplan in Rothenburg ob der Tauber


Stadtplan Marktplatz Rothenburg Marktplatz mit Rathaus in Rothenburg o.T.

Der Marktplatz

Auf diesem Bild sind das Rathaus mit seinem Turm und die Ratsherrntrinkstube mit dem Glockenspiel "Meistertrunk" abgebildet.

Im Erdgeschoss des Rathauses waren Geschäfte nach außen hin untergebracht. Die städtische Verwaltung war im Inneren. Hoher Besuch wurde hier empfangen. An die 30 Kaiser besuchten zwischen 1274 und 1802 die Stadt.
 
Stadtplan St. Jakobskirche Rothenburg St. Jakobskirche in Rothenburg o.T.

Die St. Jakobskirche

Die Türme der mächtigen Kirche fallen dem Besucher Rothenburgs schon von Weitem ins Auge. An der Südseite der St. Jakobskirche ist eine in Stein gemeißelte Szene. Sie zeigt Christus und die schlafenden Apostel. Seit dem 14. Jahrhundert kamen viele Wallfahrer nach Rothenburg (Heilig-Blut-Altar). Im Inneren der Kirche erkennt man eindrucksvoll die Größe des Gebäudes. Am frühen Vormittag, wenn die Sonne durch die herrlichen Fenster strahlt, taucht sie den Ostchor in ein wunderbares Licht.

Früher gab es einen Friedhof um die Jakobskirche. Wegen ihres Glaubens wollte man möglichst nahe an der Kirche beerdigt werden - Wohlhabende sogar in der Kirche. 1311 begann der Bau und kam letztendlich 1485 zum Abschluss, also nach über 170 Jahren.
 
Stadtplan Reichsstadtmuseum Rothenburg Reichsstadtmuseum in Rothenburg o.T.

Das Reichsstadtmuseum

Das Museum ist in dem alten Dominikaner Kloster untergebracht, das im Jahre 1257/1258 erbaut wurde. Es lebten Nonnen in den alten Gemäuern und halfen damals den Armen. Sie betrieben Handel und waren sehr freundlich.

In dem Museum hängen die sehr schönen Bilder des englischen Malers Arthur Wasse aus. Erfahren Sie, wie die Menschen damals lebten, welche Werkzeuge sie benutzten usw. Auch Waffen sowie alte Geldstücke sind zu sehen; auf jeden Fall ein lohnender Besuch, der Sie mitnimmt in die damalige Lebensweise.
 
Stadtplan Klingentor Rothenburg Klingentor bzw. Turm in Rothenburg o.T.

Das Klingentor

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Der Turm wurde zwischen 1380 und 1390 errichtet und hatte eine ganz besondere Funktion. Hier befand sich ein Verteilungssystem für das Trinkwasser. Das Wasser wurde über die Talsohle 90m hochgepumpt. Von hier aus liefen die Wasserleitungen in die Stadt.

Ende des 15. Jahrhunderts wurde davor eine Bastei errichtet, zu der die St. Wolfgangskirche gehört. Zur Zeit der Hussitenstürme entstand 30 Meter vor dem Klingenturm eine weitere Vorburg mit Vortürmen und einer Zugbrücke.
 
Stadtplan Burggarten Rothenburg Burggarten bzw. Tor in Rothenburg o.T.

Der Burggarten

Auf diesem Bild sind das Burgtor und der Burgturm zu erkennen, beide stammen aus den Anfangstagen der Burg aus dem 12. Jahrhundert.

Der Garten ist sehr schön mit blühenden Blumen im Sommer und großen Bäumen, die labenden Schatten spenden. Von hier aus haben Sie einen sehr guten Blick ins Taubertal und sehen die Stadt, die nach Süden verläuft. Romantisch und ruhig bietet dieser Ort einen Platz zum Ausruhen. Sehr zu empfehlen.
 
Stadtplan Weisserturm Rothenburg Weisserturm in Rothenburg o.T.

Der Weissertrum

Dieser Turm ist neben dem Markusturm wohl der älteste Turm Rothenburgs. Die Tore stammen aus der ersten Stadtbefestigung im 12. Jahrhundert.
 
Stadtplan Galgentor Rothenburg Galgentor bzw. Turm in Rothenburg o.T.

Das Galgentor

Die verurteilten Verbrecher wurden aus diesem Tor aus der Stadt zur zwei Kilometer entfernten Galgenstätte gebracht. Es war ein Festakt für die Stadt, wenn die Verurteilten hier durchkamen.
 
Stadtplan Rödertor Rothenburg Rödertor bzw. Turm in Rothenburg o.T.

Das Rödertor

Die Bauweise des Rödertores ist dem Burgtor sehr ähnlich und hat auf beiden Seiten zwei Türmchen. Dort befindet sich eine komplette Wehranlage, um den Feind bestmöglich davon abzuhalten, das Tor zu durchbrechen.

Zusammen mit dem Galgentor konnte man die Ostseite gut vor Feinden bewahren.
 
Stadtplan Markusturm Rothenburg Markusturm bzw. Röderbogen in Rothenburg o.T.

Der Markusturm

Auf diesem Bild erkennen Sie den Röderbogen, und etwas dahinter steht der Markusturm. Bis zum Jahr 1844 hatte man den Turm als Gefängnis genutzt. Der Markusturm gehört zu Rothenburgs ältestem Mauerring aus dem 12. Jahrhundert. Er war Teil der ersten Stadtfestung. Der Turm ist 22 Meter hoch, und seine Mauer mit einer Dicke bis zu zwei Metern ist sehr mächtig.
 
Stadtplan Johanniskirche Rothenburg Johanniskirche in Rothenburg o.T.

Die Johanniskirche

Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Johanniterorden unterhielt seit 1227 ein Hospital in der Tauberstadt. Dieses Krankenhaus lag wegen der Ansteckungsgefahr am Stadtrand vor dem ehemaligen Südtor, dem Johannistor. Um das Jahr 1400 vergrößerten die Johanniter die Kirche, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist. An der Außenmauer der Johanniskirche sind die Steinplastiken von Johannes dem Täufer und dem heiligen Christopherus zu sehen.
 
Stadtplan Kriminalmuseum Rothenburg Kriminalmuseum in Rothenburg o.T.

Das Kriminalmuseum

Im früheren Klostergebäude des Johanniterordens ist das heutige Kriminalmuseum untergebracht. Ausgestellt werden die mittelalterlichen Instrumente zur Folter und zum strafrechtlichen Vollzug. Aber auch das Thema Hexenverfolgung wird bildlich dargestellt.
 
Stadtplan Plönlein Rothenburg Das Plönlein in Rothenburg o.T.

Das Plönlein

Auf dem Bild erkennen Sie den Siebersturm (links). Rechts geht es abwärts zum Kobolzeller Tor in Richtung Taubertal. Es empfiehlt sich, bis zum Tor hinunter zu laufen, denn von da aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Südflanke Rothenburgs. Die Riviera lädt zu einem ruhigen Spaziergang ein. Das Plönlein ist wohl das bekannteste Motiv und wird täglich hundertfach von Touristen fotografiert. Der Name "Plönlein" kommt aus dem Lateinischen (planum) und bedeutet Ebene.
 
Stadtplan Spitalkirche Rothenburg Spitalkirche in Rothenburg o.T.

Die Spitalkirche

Die Kirche ist ein Teil des Heilig-Geist-Spital-Komplexes mit einer Vielzahl von Gebäuden, die etwa 1280 außerhalb der Stadtmauer auf dem sog. Kappenzipfel gebaut wurden. Hundert Jahre später wurden das Spital und die Kirche in die "neue" Stadtmauer eingebunden.
 
Stadtplan Stöberleinsturm Rothenburg Der Stöberleinsturm in Rothenburg o.T.

Der Stöberleinsturm

Der Stöberlein ist der einzige Turm, der noch den originalen Turmdachabschluss, nämlich ein Zeltdach, trägt. Damals war es ein Torturm mit einer Durchfahrt. Er trägt als einziger die achteckigen Türmchen, die zuvor auch etliche andere Türme hatten. Ein wirklich schöner Turm, der anmuten lässt, wie prachtvoll Rothenburg sich damals gestaltete.
 
Stadtplan Spitalbastei Rothenburg Die Spitalbastei in Rothenburg o.T.

Die Spitalbastei

Die Spitalbastei zeugt davon, dass sie das letzte große Bollwerk ist, das die Stadt Rothenburg hier 1616 errichten ließ. Auf dem Bild ist auch der Spitaltorturm zu sehen, der viel früher, nämlich 1298, erbaut worden ist. Die Bastei kann man von innen besichtigen, und es ist sehr interessant zu sehen, wie fortschrittlich die damaligen Baumeister schon waren. Von außen macht sie einen sehr sorgfältigen und künstlerischen ausgearbeiteten Eindruck.
 
Stadtplan Stadtmauer Rothenburg Die Stadtmauer in Rothenburg o.T.

Die Stadtmauer

Dreimal wurde die Stadtmauer wesentlich vergrößert. Die Steine dafür wurden anfangs noch von der "alten Burg", die 1356 einem Erdbeben zum Opfer fiel, verwendet. Es gab einige Steinbrüche gleich in der Nähe der Stadt. Vorzugsweise wurde Muschelkalk, ein sehr widerstandfähiger Stein, für den Bau der Stadtmauer genutzt. Aber auch Bruchstein und Sandstein fanden Verwendung.
 


Stadtplan Rothenburg

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